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Laufsittiche:

Ziegensittich (Cyanoramphus novaezelandiae):


Unser Ziegensittich-Pärchen: "Tweety" nach einem Bad und "Pedro".


Die Ziegensittiche bewohnen vorwiegend waldreiche Gebiete Neuseelands, sind aber auch im Gras- und Buschland zu finden und haben sich dem Bodenleben angepasst.  In ihrer ursprünglichen Farbe (grün) haben sie eine gute Tarnung in den Bäumen. Scheitel, Stirn und ein kleiner Fleck hinter den Augen und bds. des Bürzels sind leuchtendrot!  Die Hennen sind etwas kleiner, hauptsächlich Kopf und Schnabel und manchmal auch der rote Fleck hinter den Augen. Das Rot ist bei den Jungvögeln  weniger und nicht so intensiv. Ziegensittiche werden ca. 28 cm groß, wiegen ungefähr 60-65 Gramm und haben eine Lebenserwartung von ca. 10-15 Jahren.

Verhalten:

Ihr Flug ist gleitend bis wellenförmig und sie sind sehr gute und schnelle Flieger. Ihre Stimme ist leise und ihre Rufe klingen wie "Ziegengemecker", sie können aber auch zwitschern und piepsen! Ziegensittiche leben in kleinen Gruppen oder paarweise. Ihre Nahrung suchen sie gerne auf dem Boden und scharren dabei, ähnlich wie Hühner. Sie können wahnsinnig gut und schnell klettern - auch ohne Schnabelhilfe! Ziegensittiche werden sehr schnell zutraulich, sind sehr neugierig und baden sehr, sehr gerne! Sie schlüpfen auch gerne in dunkle Ecken und Lücken, um sich zu verstecken und zu erkunden - sie sind sehr neugierig. Auch halten sie sich gerne am Boden auf, deshalb sollte man beim Freiflug sehr vorsichtig sein und erst schauen, wo sie sich befinden! Ziegensittiche können auch mit anderen Sittichen (z.B. Nymphensittichen), außerhalb der Brut, gut vergesellschaftet werden. Im Vergleich zu anderen Sittichen zeigen Ziegensittiche wenig körperlichen Kontakt (Füttern, Kraulen usw). Trotzdem darf man auch Ziegensittiche nicht als Einzeltiere halten!

Haltung:

Ziegensittiche sind für eine Käfighaltung absolut nicht geeignet. Haltung in einer Außenvoliere oder in einer Zimmervoliere, dann aber mit tägl. Freiflug von morgens bis abends. Auch brauchen Ziegensittiche sehr viele Klettermöglichkeiten (Seile, Leitern, Vogelspielzeug zum Klettern usw.) in ihre Voliere und auch beim Freiflug! Sie benötigen ständig frische Zweige zum Nagen.

Ernährung:

Großsittichfutter, etwas Hanf, Hirse, Wildsamen, Sonnenblumenkerne, viel Obst, Gemüse, Grünfutter und Beeren. Auch das Keimfutter wird gerne angenommen! Obst, Gemüse und Grünfutter: siehe Nymphen. Tägl. frisches Wasser sollte selbstverständlich sein! Da Ziegensittiche einen wesentlich schnelleren Stoffwechsel als die meisten anderen Sittiche haben müssen sie häufiger Nahrung ausnehmen - darauf sollten sie achten!

Brut:

Während der Brutzeit sollte ein Paar von anderen Sittichen getrennt werden, da der Hahn aggressiv reagieren kann! Ansonsten sind sie sehr brutfreudig und brüten auch ohne Nistkasten. Bitte nur 2-3 Bruten pro Jahr zulassen! Sie sind ab einem Alter von 6 Monaten fortpflanzungsfähig, allerdings sollten sie erst ab einem Alter von ca. 1 Jahr zur Brut zugelassen werden. Die Henne legt ihre Eier alle 2 Tage ab und beginnt ungefähr ab dem 2. oder 3. Ei zu Brüten. Sie brütet alleine, wird aber in dieser Zeit vom Hahn gefüttert! Ein Gelege besteht in der Regel aus 5-6 Eiern - Brutdauer ca. 20-21 Tage. Ca. 35 Tage nach dem Schlüpfen fliegen die Jungen aus und werden dann noch ca. 2-3 Wochen von den Eltern gefüttert.

Farbschläge:

Lutino, Gelbgescheckt, Grün, Grüngescheckt, Zimt, Zimtgescheckt, Blau und Falbe





Singsittich (Psephotus haematonotus):


Unser Singsittich-Hahn: "Benjamin"...


...und hier mit seiner neuen Henne "Conny". 0,1 Opalin - 1,0 Wildfarbe.

Singsittiche leben in offenen Graslandschaften mit Baumbestand, offenen Eukalyptus-Savannen und Feldern Australiens. Sie leben paarweise oder in kleineren Gruppen. Im Schwarm existiert eine Hack- und Rangordnung. Ihr Flug ist wellenförmig und es sind sehr gute Flieger. Sie sind ca. 26-28 cm lang bei einem Gewicht von 60-70 Gramm. Sie werden bis zu 20 Jahre alt. Auch bestehen beim Singsittich Geschlechtsunterschiede, die sich schon bei einem jungen Hahn zeigen. Die Hähne haben einen roten Bürzel. Die Weibchen sind wesentlich blasser - die Jungvögel matter.

Verhalten:

Singsittiche haben angenehme Stimmen wenn sie trillern. Sie können aber auch schrille, zwitschernde Töne und schrilles Pfeifen hören lassen. Singsittiche halten sich gerne am Boden auf und sind kälteempfindlich. Sie sind ausdauernd und robust, lebhaft und zutraulich. Sie baden sehr gerne! Und, obwohl sie nicht sehr viel nagen, sollten immer frische Zweige zu Verfügung stehen.

Haltung:

In einem großen Käfig oder in Innen- und Außenvolieren. Singsittiche eignen sich nicht für die Käfighaltung, wenn nicht genügend Freiflug ermöglicht wird. Auch Singsittiche sollten nur paarweise gehalten werden. Sie verstehen sich nicht immer mit anderen Vögeln, deshalb sollte eine eventuelle Trennmöglichkeit bestehen. Ansonsten können sie mit anderen Sittichen, außerhalb der Brut, zusammen gehalten werden. Sie sind sehr gesellig und es herrscht eine starke Paarbindung!

Ernährung:

Großsittichfutter, Keimfutter, Obst, Gemüse, Grünfutter, Kräuter, Beeren, Negersaat, Hafer, Hirse, Weizen, Gerste, Leinsamen, Wildsamen. Obst und Gemüse: siehe Nymphensittich. Tägl. frisches Wasser ist wohl selbstverständlich!

Brut:

Ähnlich wie bei den Plattschweifsittichen können auch Singsittiche während der Brut aggressiv reagieren. Deshalb ist es besser, wenn man sie während der Brut isoliert. Es dürfen auch keine Singsittiche in einer benachbarten Voliere untergebracht sein! Singsittiche sollten nicht vor 11/2 bis 2 Jahren zur Brut zugelassen werden. 2-3 Bruten im Jahr, Legeabstand: 2 Tage, Brutbeginn: ca. ab dem 2. Ei. Das Weibchen brütet alleine und wird in dieser Zeit vom Männchen gefüttert. Das Weibchen füttert auch die Jungvögel - erst später beteiligt sich das Männchen. Nach Erreichen der Selbständigkeit sollte man die Jungtiere von den Eltern trennen. Der Hahn reagiert aggressiv auf seine männlichen Nachkommen.

Farbschläge:

"Weiß" (zart bräunl. graue Färbung - nicht reinweiß), Lutino, Falbe, Zimt, Blau und Pastell.